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Luxusuhren von Panerai – selbst in gebrauchtem Zustand wertvoll

Der italienisch-schweizerische Uhrenhersteller Officine Panerai stellt bereits seit mehr als 150 Jahren hochwertige Uhren her. Er konzentrierte sich jedoch viele Jahrzehnte auf Modelle speziell für die italienische Marine und musste viele Details seiner Uhren geheim halten. Den meisten Privatpersonen ist Panerai deshalb erst seit den 1990er Jahren bekannt. In dieser Zeit begann das Unternehmen, schöne Herrenarmbanduhren für den privaten Gebrauch zu entwickeln. Sie entstanden meist auf Grundlage der historischen Modelle aus den 1940er und 1950er Jahren, werden in der Regel in kleinen Stückzahlen und oft sogar in limitierten Auflagen produziert. Dadurch sind selbst die gebrauchten Uhren, die Sie bequem online in unserem Shop Luxusuhren Kempf bestellen können, von großem Wert. Panerai Luxusuhren werden auch gern von Damen getragen. Sie bevorzugen meist die Uhren mit einem 42 Millimeter großen Gehäuse. Kollektionen speziell für die Damenwelt gibt es bei dieser Marke jedoch nicht.

Die Officine Panerai – 1860 in Florenz gegründet

Die Geschichte der Uhrenmanufaktur Panerai reicht bis in das Jahr 1860 zurück. In diesem Jahr eröffnete der Uhrmacher Giovanni Panerai in Florenz ein Uhrengeschäft mit Werkstatt und Uhrmacherschule. Es befand sich auf der Ponte alle Grazie. Unter der Leitung von Guido Panerai, dem Großenkel von Giovanni Panerai, der die Leitung 1890 übernahm, zog die Firma auf den Piazza San Giovanni um. Im Palazzo Arcivescovile auf diesem Platz ist das Unternehmen auch heute ansässig. Guido Panerai änderte außerdem den Firmennamen in Orologeria Svizzera. In späteren Jahren wurden die Geschäfte von ihm und seinem Sohn Guiseppe geleitet, deshalb hieß die Manufaktur für eine Weile G. Panerai & Figlio. Nach dem Tod Guiseppes im Jahr 1972 bekam es jedoch schließlich wieder seinen ursprünglichen Namen Officine Panerai. Ab diesem Zeitpunkt leitete Dino Zei, ein Ingenieur, die Geschäfte. 1997 erfolgte der Verkauf an die Richemont Gruppe, zu der mittlerweile auch viele andere Luxusuhrenhersteller gehören. Sie baute das Vertriebsnetz aus und sorgte dadurch sowohl in Italien als auch in anderen Ländern für einen höheren Bekanntheitsgrad der Marke.

Radiomir – speziell für die Taucheruhren der italienischen Marine entwickelt

Guido Panerai belieferte schon im frühen 20. Jahrhundert die italienische Marine neben druckausgleichenden Taucherlampen und Instrumenten wie Tiefenmessern und Kompassen mit hochpräzisen Zeitmessern. Für diesen Zweck entwickelte er auf Basis von Radium eine fluoreszierende Substanz, die das Ablesen der Zeit bei Dunkelheit ermöglichte und selbst für den Einsatz unter Wasser bestens geeignet war. Sie wurde 1916 unter der Bezeichnung Radiomir in Frankreich zum Patent angemeldet und bildete die Grundlage für die Entwicklung vieler weiterer Spezialuhren. Ein besonders bekanntes Modell war die Armbanduhr, die 1936 entstand und ebenfalls den Namen Radiomir trug. Sie war speziell für Unterwassereinsätze konzipiert und besaß bereits damals viele Merkmale, die sich auch heute noch bei den Armbanduhren der Kollektion Radiomir finden. Typisch für diese Uhren ist das kissenförmige Gehäuse, das beim Prototypen aus Stahl hergestellt wurde, fluoreszierende Markierungen und Ziffern, Anstoßschlaufen, die beim Ursprungsmodell an das Gehäuse gelötet wurden, das mechanische Uhrwerk, das von Hand aufgezogen wird, und das wasserfeste Armband. Es war breit und recht lang, damit die Taucher die Uhr über ihren Tauchanzügen tragen konnten.

Von der ersten Radiomir fertigte Panerai insgesamt nur zehn Exemplare. Dieses Modell überarbeitete die Manufaktur noch einmal, um es ab 1938 in einer etwas größeren Serie herzustellen. Eine der wichtigsten Veränderungen war das Zifferblatt, das nun aus zwei übereinander liegenden Scheiben bestand. Dadurch ließ sich die Leuchtkraft des Radiomirs verstärken. Noch besser ablesbar wurde die Uhrzeit durch die vier großen arabischen Ziffern und den Verzicht auf den Sekundenzeiger. Für mehr Robustheit sorgte das Unternehmen durch Bandanstöße aus Drahtschlaufen, die an das Gehäuse geschweißt wurden.

Die Kollektion Radiomir 1940

Eine weitere Überarbeitung der Radiomir erfolgte bei den Modellen, die Panerai 1940 herstellte. Sie besaßen aus einem Stahlblock gefräste Anstoßschlaufen und waren dadurch noch widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen. Diese Uhren bilden die Grundlage für die heutige Kollektion Radiomir 1940, die Panerai 2012 auf der SSIH der Öffentlichkeit vorstellte. Bei ihr besitzen einige Uhren ein Gehäuse mit besonders ausgeprägten Kanten und anstelle der konischen Aufzugskrone eine zylindrische.

Weitere Erfindungen von Panerai – die Kronenschutzbrücke und die Leuchtmasse Luminor

Um seine Armbanduhren noch wasserfester zu machen, entwickelte Panerai in den 1940er Jahren die Kronenschutzbrücke. Sie wurde aus Stahl hergestellt und hatte die Form eines Halbmonds. Die Kronenschutzbrücke verhinderte ein Eindringen von Wasser in das Gehäuse und schützte die Kronendichtung gleichzeitig vor den Belastungen, die beim Aufziehen entstehen. Sie entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der Markenzeichen des Unternehmens. Ebenfalls in den 1940er Jahren erfand Panerai die Leuchtmasse Luminor. Sie entsteht auf Basis von Tritium und ist selbstleuchtend. Die Leuchtmasse Luminor wurde wie das Radiomir zum Patent angemeldet. Nach ihr sind einige ältere Modelle und auch die heutigen Kollektionen Luminor, Luminor 1950 und Luminor Due benannt.

Die Kollektion Luminor 1950

Die erste, 1950 lancierte Luminor war neben der Leuchtmasse Luminor mit der bereits erwähnten und 1956 patentierten Kronenschutzbrücke und den gefrästen Bandanstößen ausgestattet. Sie besaß wie die Radiomir 1940 ein kissenförmiges Gehäuse, jedoch eine breitere und flache Lünette. Dieses Modell diente den Designern von Panerai beim Entwurf der aktuellen Kollektion Luminor 1950 als Inspirationsquelle. Sie besteht aus zahlreichen Modellen, die auch in Ausführungen speziell für Linkshänder erhältlich sind. Bei diesen ansonsten originalgetreuen Armbanduhren ist der markante Kronenschutz links am Gehäuse angebracht. Diese Besonderheit ist nicht neu, denn schon in den 1940er Jahren stellte Panerai seine Luminor Armbanduhren in Versionen für Rechts- und Linkshänder her. Auf diese Weise konnte die Manufaktur allen Tauchern der italienischen Marine eine hohe Bedienerfreundlichkeit bieten.

Der Umzug in die schweizerische Uhrmachermetropole Neuchâtel

Panerai eröffnete 2002 eine neue Manufaktur im schweizerischen Neuchâtel. In ihr finden viele Forschungs- und Entwicklungsarbeiten statt, um die Uhren noch weiter zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit zahlreicher Spezialisten konnte Panerai außerdem im Jahr 2005 mit dem Kaliber P.2002 sein erstes hauseigenes Uhrwerk vorstellen. Dieses Manufakturkaliber ist nach dem Eröffnungsjahr der Manufaktur benannt und vom Angelus-Uhrwerk aus den 1940er Jahren inspiriert. Es wird von Hand aufgezogen, verfügt über eine GMT-Funktion und hat eine Gangreserve von acht Tagen. 2007 folgten drei weitere selbst entwickelte Kaliber, das P.2003, das P.2004 und das P.2005. Das Kaliber P.2005 besitzt ein Tourbillon, bei dem sich der Käfig mit der Hemmung und der Unruh auf einer Achse dreht, die nicht parallel sondern senkrecht zur Achse der Unruh verläuft. Er dreht sich zwei Mal pro Minute, während sich der Käfig von traditionellen Tourbillons nur ein Mal pro Minute dreht.

2008 lancierte Panerai das Kaliber P.9000 mit einer Gangreserve von 72 Stunden. Es wird unter anderem für die Uhren der Kollektionen Luminor 1950 und Radiomir genutzt. Ebenfalls in diesem Jahr stellte Panerai das Manufakturkaliber P.2006 vor. Es entstand auf Grundlage des Kalibers P.2004 und besitzt einen zweiten Drücker zur Bedienung der Schleppzeiger-Funktion. 2010 kam das Kaliber P.999, 2011 das Kaliber P.3000 und 2013 das Kaliber P.9100 hinzu. Bei Letzterem handelt es sich um ein Chronographenwerk mit Automatikaufzug und einer Flyback-Funktion. 2013 lancierte Panerai außerdem das Kaliber P.5000 mit Handaufzug und einer Gangreserve von acht Tagen sowie das Kaliber P.9100/R mit Regatta Countdown.

Von Liebhabern geschätzt – besonders schöne Panerai Luxusuhren

Panerai brachte in den letzten Jahrzehnten besondere Modelle auf den Markt, die vor allem von Liebhabern und Sammlern geschätzt werden. Zu diesen außergewöhnlichen Uhren gehören die Egiziano aus dem Jahr 2009, die bereits 1956 im Auftrag der ägyptischen Marine entwickelt worden war, sowie die Modelle Astronomo, Lo Scienziato und Jupiterium. Letztere drei waren eine Hommage an Galileo Galilei, dessen erste Himmelsbeobachtungen im Jahr 2010 genau 400 Jahre zurücklagen. Auf der Planetariumsuhr Jupiterium sind deshalb neben der Sonne und dem Mond auch der Jupiter mit den Galileischen Monden zu sehen. Sie werden heutzutage Europa, Ganymed, Io und Kallisto genannt. Ebenso beliebt bei Sammlern ist die Radiomir 1940 Special Edition aus dem Jahr 2012. Diese Modelle sind eine Erinnerung an die Radiomir Uhren aus den 1940er Jahren und besitzen die gleichen Gehäuse mit einem Durchmesser von 47 Millimetern.

Auch im Hinblick auf die Materialien bietet die Officine Panerai eine schöne Auswahl. Die erste Uhr aus Bronze war die Luminor Submersible 1950 aus dem Jahr 2011. Sie erinnert optisch ein wenig an das Meer. Aus Keramik bestand dagegen die Taschenuhr Tourbillon GMT Ceramica aus dem Jahr 2013. Sie wurde beim Genfer Salon de la Haute Horlogerie der Öffentlichkeit vorgestellt. Durch intensive Forschungen nutzt Panerai inzwischen auch Verbundstoffe oder Composite-Materialien. Sie sind eine gute Ergänzung zu traditionellen Werkstoffen wie Gold, Platin, Titan und Stahl.

Die Eröffnung einer weiteren Manufaktur in der Schweiz

2014 konnte die Firma Panerai ihre neue Manufaktur in Pierre-à-Bot einweihen. Im selben Jahr lancierte sie ihr Kaliber P.4000. Eine Besonderheit dieses Automatikuhrwerks war die dezentral angeordnete Schwungmasse. Ein Jahr später folgte das 3,85 Millimeter starke Manufakturkaliber P.1000. 2016 stellte Panerai mit der Radiomir 1940 Minute Repeater Carillon Tourbillon die komplizierteste Uhr seiner gesamten Geschichte vor. Diese hochwertige Armbanduhr mit exklusivem Tourbillonregulator und doppelter Minutenrepetition lässt durch ein aufwändiges System von Hämmern und Gongs akustische Signale erklingen. Ebenfalls seit 2016 ist die Kollektion Luminor Due erhältlich. Sie besteht aus Luxusuhren, die mit den besonders flachen Manufakturkalibern P.1000/10 und P.4000/10 versehen sind. Seine Uhren der Reihe Luminor Due bietet Panerai mit Gehäusen aus Rotgold oder Edelstahl.

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