Jaeger-LeCoultre - unser aktuelles Angebot

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Luxusuhren von Jaeger-LeCoultre – komplett in der hauseigenen Manufaktur gefertigt

Die Schweizer Firma Jaeger-LeCoultre ist eine der wenigen Uhrenmanufakturen, die sämtliche Bauteile ihrer Uhren auch heute noch selbst fertigt. Sie bietet daher Damen- und Herrenarmbanduhren sowie Tischuhren in einer außergewöhnlich guten handwerklichen Qualität. Diese können Sie in unserem Onlineshop Luxusuhren Kempf gebraucht kaufen. Die schönen Armbanduhren dieser Marke sind so hochwertig und perfekt verarbeitet, dass sie sich in vielen Fällen nur schwerlich von neuen Uhren unterscheiden lassen.

Die Geschichte der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre

Die Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre wurde 1833 von Antoine LeCoultre an der Grenze des Schweizer Jura gegründet. Er erfand im Jahr 1844 das Millionometer. Mit diesem Messgerät war es zum ersten Mal möglich, Mikrometer zu messen und dadurch die einzelnen Teile eines Uhrwerks noch präziser herzustellen. Ein Mikrometer entspricht 0,001 Millimeter, daher war Jaeger-LeCoultre schon früh in der Lage, außergewöhnlich genaue Uhren herzustellen.

Antoine LeCoultre übergab das Unternehmen an seinen Sohn Elie und dieser wiederum an seinen Sohn Jacques-David. Durch ihn entstand die Zusammenarbeit mit Edmond Jaeger, einem Uhrmacher aus Paris. Für ihn produzierte Jacques-David LeCoultre ultraflache Uhren. Im Laufe der Zeit fusionierten die beiden Unternehmen, sodass die Manufaktur Jaeger-LeCoultre entstand. Sie gehört heutzutage zum Luxusgüterkonzern Richemont mit Sitz in der Schweiz.

Mit einer ganz besonderen Technik – die Tischuhr Atmos

Eine berühmte Uhr aus den frühen Jahren der Manufaktur ist die Tischuhr Atmos aus dem Jahr 1928. Sie wurde von Jean-Lèon Reutter erfunden und von LeCoultre hergestellt. Bei dieser Uhr wurde der Mechanismus durch eine Veränderung der Umgebungstemperatur in Gang gesetzt, denn unter einer abgeschlossenen Kapsel befand sich ein Gasgemisch, das sich bei jeder Veränderung der Temperatur ausdehnte beziehungsweise zusammenzog. Ein Unterschied von einem Grad reichte aus, um die Atmos zwei Tage funktionieren zu lassen. Durch diese besondere Technik entstand ein Uhrwerk, das sich ohne menschliches Zutun aufzieht und dadurch nahezu ewig ist. Die Tischuhr Atmos gehört auch heute noch zum Sortiment der Manufaktur Jaeger-LeCoultre. Sie ist in verschiedenen Versionen und mit Gehäusen aus Metall, Holz und Glas verfügbar.

Auch für höchste Beanspruchungen bestens geeignet – die Reverso

Ein weiteres besonderes Modell war die Reverso aus dem Jahr 1931. Diese Armbanduhr mit Wendegehäuse war speziell für die Polo spielenden Offiziere der britischen Armee, die in Indien stationiert waren, entwickelt worden. Ihr Gehäuse ließ sich wenden, um das Zifferblatt vor Beschädigungen durch die Poloschläger zu schützen. Auch alle anderen Elementen wurden robust gestaltet, damit die Uhr den hohen Belastungen beim Polospiel standhielt. Dennoch war die Reverso elegant, denn sie wurde im Art-Déco-Stil entworfen und besaß ein zeitlos gestaltetes Zifferblatt, das von drei Godrons umgeben war. Die Armbanduhr Reverso wird von Jaeger-LeCoultre ebenfalls noch immer hergestellt. Sie ist in Ausführungen für Damen und Herren und jeweils in verschiedenen Versionen erhältlich. Zu dieser Kollektion gehören auch Modelle mit zusätzlichen Funktionen wie einem Sekundenzeiger, einer Datumsanzeige oder einer Mondphasenanzeige.

1929 entstand außerdem das Kaliber 101 mit manuellem Aufzug. Es war eine Miniaturform des Uhrwerks Duoplan und bestand aus 98 Einzelteilen, die zusammengerechnet nicht einmal ein Gramm wogen. Insgesamt entwickelte Jaeger-LeCoultre im Laufe seiner Geschichte über 1200 verschiedene Kaliber.

Mit Gyrolab und True Second-Mechanismus – der Geophysic Chronometer

1958 kam der Geophysic Chronometer auf den Markt. Diese Armbanduhr war äußerst robust und präzise. Darüber hinaus war sie unempfindlich gegen Magnetfelder und dadurch sehr zuverlässig. Der Geophysic Chronometer von 1958 bildet die Grundlage für die heutige Kollektion Geophysic. Diese Uhren sind mit einer besonderen Unruh ausgestattet, die Gyrolab genannt wird. Sie reduziert die Luftreibung und macht die Uhren dadurch noch präziser. Die meisten Modelle verfügen außerdem über einen True Second-Mechanismus. Durch ihn macht der Sekundenzeiger jede Sekunde eine Sprung, ohne hierbei die Funktion des mechanischen Uhrwerks zu unterbrechen. Zur aktuellen Kollektion Geophysic gehören ausschließlich Herrenarmbanduhren. Ein weiteres besonderes Modell aus den 1950er und 1960er Jahren war die 1968 lancierte Uhr mit einer Alarmfunktion und einem dreifachen Gehäuseboden. Durch diesen Boden, den das Unternehmen zum Patent anmeldete, war das Alarmsignal auch unter Wasser gut hörbar.

Mit zwei Federhäusern – die Uhren der Kollektion Duomètre

In den 2000er Jahren entstand die Kollektion Duomètre, die von den Chronometern aus den 1880er Jahren inspiriert war. Diese Uhren waren mit zwei unabhängigen Federhäusern ausgestattet. Eines sorgte für Ganggenauigkeit, das andere für ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Komplikationen. Zur Synchronisation der beiden Federhäuser war nur eine einzelne Komponente, das Regelorgan, erforderlich. Aufgrund der zwei Federhäuser bezeichnet Jaeger-LeCoultre die Uhrwerke der Reihe Duomètre als Dual-Wing-Uhrwerke. Auch diese Kollektion gehört bis heute zum Sortiment. Sie besteht aus zahlreichen Herrenarmbanduhren, die mit Unterstützung hochpräziser Technik manuell verziert werden und jeweils mit mehreren Komplikationen versehen sind. Ihr manuelles Uhrwerk wird von Hand aufgezogen.

Außergewöhnliche Uhren aus den 2010er Jahren

Eines der berühmten Modelle aus den 2010er Jahren ist die Master Grande Tradition Gyrotourbillon 3 Jubilee aus dem Jahr 2013. Sie war mit einer überarbeiteten Version des Gyrotourbillons ohne Brücke und einem Chronographen mit einem eingebetteten Digitalfenster ausgestattet. Ebenfalls aus den 2010er Jahren stammt die Kollektion Polaris mit Herrenarmbanduhren in einem modernen und sportlichen Design. Sie war eine Hommage an die Memovox Polaris, die Jaeger-LeCoultre bereits 1968 auf den Markt gebracht hatte. Zur Uhrenfamilie Polaris gehören heutzutage zahlreiche Modelle mit Metall- oder Lederarmband, darunter auch einige Chronographen sowie Uhren mit Datumsanzeige. Alle verfügen über einen Automatikaufzug.

Die neueren Uhrenfamilien Rendez-Vous, Master und Hybris

Speziell für Damen entwickelte Jaeger-LeCoultre die Kollektion Rendez-Vous. Sie besteht aus Armbanduhren mit vielen schönen Details wie einem fein gravierten Zifferblatt oder einem Besatz mit Edelsteinen. Diese hochwertigen Uhren mit Automatikaufzug sind auch in Ausführungen mit zusätzlichen Funktionen wie einer Datums- oder einer Mondphasenanzeige verfügbar. Als Material verwendet Jaeger-LeCoultre Weißgold, Rotgold und Edelstahl.

Zum aktuellen Sortiment der Manufaktur Jaeger-LeCoultre gehört außerdem die Kollektion Master mit Herrenarmbanduhren in einem schlichten und schlanken Design. Sie besteht aus den Reihen Master Grande Tradition, Master Ultra Thin und Master Control. Bei dieser Uhrenfamilie konzentrierten sich die Designer im Hinblick auf die Optik auf das Wesentliche und schufen dadurch zeitlos schöne Uhren. Sehr aufwändig gestaltet wurden dagegen die Herrenarmbanduhren der Kollektion Hybris Mechanica. Bei ihnen durften die Künstler des Hauses ihrer Kreativität freien Lauf lassen, deshalb gehören zu dieser Uhrenfamilie höchst unterschiedliche Modelle.

Luxusuhren von Jaeger-LeCoultre – von zahlreichen Experten in unzähligen Arbeitsschritten gefertigt

In der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre im Vallée de Joux sind Experten aus insgesamt 180 Berufen tätig. Jeder Schritt von der ersten Idee bis hin zur Fertigstellung einer Uhr findet daher in den hauseigenen Abteilungen statt. Den Anfang bildet eine handgefertigte Skizze auf einem Blatt Papier. Bei ihrer Anfertigung achten die Designer darauf, die Balance zwischen aktuellen Trends und einer zeitlosen Gestaltung zu halten. Aus ihren Entwürfen entstehen Prototypen, die über einen langen Zeitraum zahlreichen Tests unterzogen werden. Erst wenn alle Tests bestanden sind, kann die Uhr in Serie gehen.

Um eine perfekte Qualität sämtlicher Komponenten, die für die Herstellung einer Uhr erforderlich sind, gewährleisten zu können, stellt Jaeger-LeCoultre alle Bauteile selbst her. Dies gilt auch für die Anker, die nur von Experten in zahlreichen Arbeitsschritten angefertigt werden können. Viele andere Manufakturen haben die Eigenproduktion von Ankern deshalb mittlerweile aufgegeben. Jaeger-LeCoultre nutzt neben dem Können und der langjährigen Erfahrung seiner Uhrmacher mittlerweile auch moderne Technik. Viele Komponenten entstehen daher an automatischen Drehbänken, an denen sich verschiedene Formen drehen, ausstanzen oder mit Gewinden versehen lassen.

Das Verzieren der Uhren wie zum Beispiel das Emaillieren, die Perlierung, die Gravur, das Besetzen mit Steinen und das Einfassen von Edelsteinen sowie das sorgfältige Polieren sämtlicher Oberflächen geschieht dagegen noch immer in Handarbeit. Bei Jaeger-LeCoultre werden selbst Uhrenteile verziert, die nach dem Zusammenbau von anderen Komponenten verdeckt sind. All diese Arbeitsschritte erfordern neben hohem fachlichem Können viel Zeit. Darüber hinaus sind entsprechend hochwertige und präzise Werkzeuge nötig. Sie werden von Gesenkmachern und Mechanikern in der hauseigenen Werkstatt angefertigt. Dort entstehen für jedes neu entwickelte Uhrwerk 60 bis 100 neue Gesenke. Spezielle Verfahren wie das Galvanisieren der Oberflächen oder die drei verschiedenen Wärmebehandlungen, durch die sich Bauteile sehr haltbar machen lassen, finden ebenfalls in der Manufaktur statt.

Schöne Damen- und Herrenarmbanduhren aus dem Hause Jaeger-LeCoultre gebraucht kaufen

Alle Uhren, die wir in unserem Webshop www.Luxusuhren-Kempf.de gebraucht anbieten, geben wir zunächst in einen Meisterbetrieb, mit dem wir schon seit vielen Jahren kooperieren. Dort überprüfen Experten die Uhren auf ihre Echtheit und versetzen sie im Anschluss wieder in einen neuwertigen Zustand. Eine gebrauchte Uhr aus unserem Shop können Sie deshalb in der Regel auch als Geschenk für einen lieben Menschen verwenden.

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