Breitling - unser aktuelles Angebot

Breitling – hochpräzise Luxusuhren aus der Schweiz

Die hochwertigen Uhren des schweizerischen Herstellers Breitling sind seit inzwischen mehr als hundert Jahren gefragt. Dieses Unternehmen besteht noch immer und ist heutzutage vor allem für die Modelle Chronomat und Navitimer bekannt. Im Laufe der Jahre hat es jedoch noch viele andere exklusive Uhren auf den Markt gebracht. Diese wie auch neuere Modelle aus den letzten Kollektionen finden Sie in gebrauchtem Zustand in unserem Onlineshop Luxusuhren-Kempf. Alle sind perfekt aufgearbeitet und daher in vielen Fällen kaum von einer neuen Armbanduhr zu unterscheiden.

Die Manufaktur Breitling – gegründet von Léon Breitling

Die Firma Breitling besteht bereits seit 1884. Sie wurde von Léon Breitling, einem talentierten Uhrmacher, in Saint-Imier in der Schweiz gegründet. Er stellte neben Uhren auch andere Messgeräte her und machte sich durch die innovativen, selbst entwickelten Funktionen seiner Artikel schnell einen Namen. Seine Chronographen, die den Schwerpunkt seiner Arbeit bildeten, wurden zunächst vor allem von Sportverbänden, dem Militär sowie in der Industrie und in der Wissenschaft genutzt. Für diese Gruppen entwickelte Breitling ein schlankes Modell, das in der Wartung einfach war und sich darüber hinaus leicht herstellen ließ. Diesen Chronographen meldete er zum Patent an, das er 1889 erhielt.

Ebenso erfolgreich – sein Sohn Gaston Breitling

Nach dem Tod des Gründers im Jahr 1914 übernahm Gaston Breitling das Unternehmen. Auch er hatte eine große Leidenschaft für Chronographen und war wie sein Vater erfinderisch. Gaston Breitling brachte daher 1915 eine der weltweit ersten Armbanduhren mit separatem Drücker auf den Markt. 1923 folgte eine Taschenuhr mit zwei Drückern. Sie ermöglichte es zum ersten Mal, mehrere Zeiten hintereinander zu stoppen. Ab den späten 1920er Jahren sorgte Gaston Breitling außerdem dafür, dass die Uhren mit dem Firmennamen versehen wurden.

Der letzte Nachfolger – Willy Breitling

Gaston Breitling verstarb schon früh, sodass sein damals erst 14-jähriger Sohn Willy den Betrieb nicht sofort übernehmen konnte. Fünf Jahre wurde das Unternehmen deshalb von einem Team geführt. Auf diese Weise überstand es den Börsencrash im Jahr 1929 und die anschließende Weltwirtschaftskrise. Ab 1932 war Willy Breitling Geschäftsführer. Er brachte unter anderem eine Chronographenarmbanduhr speziell für Piloten auf den Markt. Sie besaß ein schwarzes Zifferblatt sowie Ziffern, Zeiger und einen Merkpfeil, die im Dunkeln leuchteten. Um sich den besonderen Bedürfnissen von Piloten noch besser widmen zu können, gründete Willy Breitling 1938 das Huit Aviation Department, in dem Uhren für die zivile und militärische Luftfahrt entwickelt wurden. Sie waren aufgrund des Zweiten Weltkriegs schnell sehr gefragt und wurden von den Kampfpiloten der Royal Air Force genutzt. Darüber hinaus belieferte er die Streitkräfte mit Zeitmessgeräten für die Cockpits. Schon während des Kriegs kümmerte sich Willy Breitling aber auch um andere Nutzer. 1940 ließ er sich daher das Modell Chronomat für Techniker und Wissenschaftler patentieren. Diese Uhr war mit einem kreisförmigen Rechenschieber ausgestattet. Ebenfalls in den 1940er Jahren entstand die Kollektion Premier Line für die zivile Nutzung. Bei diesen Uhren standen nicht mehr innovative Funktionen, sondern das Design und die Qualität der Materialien im Vordergrund. Ihre eleganten Gehäuse bestanden deshalb aus Edelstahl oder aus massivem Gold. In dieser Zeit kamen außerdem die Modelle Duograph Rattrapante und Datora Line auf den Markt. Letztere besaß einen Kalender und eine Mondphasenanzeige.

Die Navitimer und andere berühmte Uhren aus den 1950er und 1960er Jahren

Von den in den 1950er Jahren entwickelten Uhren haben einige inzwischen Kultstatus erreicht. Zu diesen Modellen gehört die Navitimer, deren Bezeichnung aus einer Kombination der beiden Wörter Navigation und Timer entstand. Sie ist aufgrund ihres Rechenschiebers für Flugkalkulationen bis heute bei Piloten und Fluggesellschaften sehr beliebt. Taucher schätzen dagegen die Superocean, die Willy Breitling anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums als Geschäftsführer auf den Markt brachte. Sie besitzt ein stoßfestes, antimagnetisches Gehäuse, das bis zu einem Druck von 20 Bar oder einer Tiefe von bis zu 200 Metern wasserdicht ist.

Anfang der 1960er Jahre wurde das Modell Navitimer mit Unterstützung des Astronauten Scott Carpenter weiterentwickelt. So entstand eine Uhr mit einem 24-Stunden-Zifferblatt, die es im Weltraum ermöglichte, die Tag- und Nachtstunden voneinander zu unterscheiden. Sie kam gleich an Bord der Aurora 7 zum Einsatz. Die Navitimer brachte Breitling 1973 außerdem in Quarzversionen auf den Markt, nachdem sich in den 1960er Jahren der Trend zu elektronisch gesteuerten Armbanduhren durchgesetzt hatte. Ein weiteres berühmtes Modell aus dieser Zeit ist die Top Time mit einem viereckigen Gehäuse. Sie wurde durch einen James-Bond-Film bekannt und zeichnet sich vor allem durch ihr trendiges Design aus. Diese Uhr war auch bei Damen sehr beliebt.

Willy Breitling führte das Unternehmen bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1979. Da seine Söhne es nicht übernehmen wollten, verkaufte er es an den Uhrmacher Ernest Schneider. Dieser führte mit Unterstützung seiner Familie bis 2017 die Geschäfte. In diesen Jahren entstand eine neue Version des Modells Chronomat, das bis heute eine der wichtigsten Uhren dieses Herstellers ist, und die Fliegeruhren Aerospace und Emergency. Letztere besitzt einen integrierten Notrufsender, der es Piloten im internationalen Flugverkehr ermöglicht, einen weithin ortbaren Notruf zu senden. Dementsprechend durfte die Emergency in vielen Ländern nur an Piloten mit gültiger Lizenz verkauft werden. Ein weiteres innovatives Modell war die weltweit erste Taucheruhr, die Tauchgänge bis in eine Tiefe von 3000 Metern ermöglichte. Sie kam 2002 auf den Markt. Die Firma Breitling gehört seit 2017 zu 80 Prozent CVC Capital Partners, einem britischen Finanzinvestor. Die übrigen 20 Prozent sind im Besitz der Familie von Ernest Schneider. Geschäftsführer ist Georges Kern, der zuvor den Uhren- und Luxusgüterkonzern Richemont geleitet hatte. Dieser Konzern vereint auch andere Luxusuhrenhersteller wie Cartier, Piaget und A. Lange & Söhne unter seinem Dach.

Materialien und Fertigungsmethoden bei Breitling

Uhren der Marke Breitling besitzen Gehäuse, die selbst extremen Beanspruchungen standhalten. Sie sind stoßfest, bis in das kleinste Detail durchdacht und bestehen aus hochwertigen Metallen wie Titan Grad 2 oder der rostfreien, antimagnetischen Stahllegierung 316L. Gefertigt werden sie im Stanzverfahren. Bei dieser Methode schneidet man aus einem Metallbarren zunächst den Mittelrohling. Dieser wird im Anschluss mehrmals auf eine Temperatur von knapp 1100 °C erhitzt und geprägt. Nach der Formgebung folgt die Feinarbeit durch Drehen, Fräsen, Bohren und Schweißen sowie das Polieren, Satinieren und Mikroperlieren der Oberfläche.

Das Kernstück der Uhren, das äußerst präzise Uhrwerk, wird von Breitling selbst hergestellt. Damit gehört das Unternehmen zu einem exklusiven Kreis weniger Hersteller, die ihre Uhren mit eigenen Chronographenwerken bestücken. Es verwendet sowohl mechanische Uhrwerke als auch Quartzwerke. Bei Letzteren handelt es sich stets um SuperQuartz-Werke, die zehnmal präziser als Standardquartzwerke sind. Bei der Fertigung seiner Uhrwerke nutzt Breitling neben seinen langjährigen Erfahrungen modernste Technologien. Jeder maschinelle Schritt wird daher von einer speziellen Software verfolgt. Um eine perfekte Qualität sicherstellen zu können, erfolgen jedoch viele Arbeitsschritte noch immer von Hand. Sämtliche verwendeten Uhrwerke werden außerdem von der COSC, der offiziellen Schweizer Chronometerkontrolle, getestet. Sie vergibt ihre Zertifikate nur an äußerst präzise Uhrwerke, sodass selbst bei den Uhren aus der Schweiz nur etwa fünf Prozent zertifiziert sind.

Das Zifferblatt besteht bei den meisten Uhren von Breitling aus Messing. Es wird aus einer Platte geschnitten und durch Bohrungen mit den nötigen Fenstern und Öffnungen versehen. Danach folgt das Polieren und Färben, das bei einigen Modellen durch einen Lack, bei anderen durch eine Galvanoplastikbehandlung geschieht. Hierbei handelt es sich um einen elektrolytischen Prozess, bei dem das Zifferblatt in mehrere unter Strom stehende Bäder getaucht wird. Auch die Zeiger entstehen in zahlreichen Arbeitsgängen. Sie werden auf den Hundertstelmillimeter genau aus Messingband geschnitten, mit Hilfe von Diamantwerkzeugen geschliffen und mit Kanonen auf dem Zifferblatt befestigt. Auch diese bestehen aus Messing und werden computergestützt aus einem Barren gefertigt. Die Verbindung zwischen Zeigern und Kanonen erfolgt durch Vernietungen.

Das Glas besteht bei allen Uhren der Marke Breitling aus Saphirglas, das beidseitig entspiegelt ist. Es ist äußerst widerstandsfähig und gewährleistet eine sehr gute Lesbarkeit aller angezeigten Informationen. Beim Saphirglas handelt es sich um einen synthetischen Stein, der von Spezialisten hergestellt wird. Basis des Produktionsprozesses ist Tonerde oder Aluminiumoxid. Saphirglas wird im Hinblick auf seine Härte nur von Diamanten übertroffen.

Ebenso hochwertig wie alle anderen Uhrenteile sind die Armbänder, deren einzelne Glieder computergestützt aus einem Metallbarren gesägt, gebohrt und gefräst werden. Das anschließende Polieren sowie das Zusammensetzen und nochmalige Polieren erfolgen jedoch von Hand, um den hohen Qualitätsansprüchen genüge zu tragen. Armbänder von Breitling sind schmelzgeschweißt und dadurch besonders dauerhaft. Sie zeichnen sich außerdem durch ihre Robustheit, den hohen Tragekomfort und ihr schönes Design aus.

Edle Uhren von Breitling gebraucht bei Luxusuhren-Kempf kaufen

Zu den Uhren, die Breitling bis heute herstellt, gehören die Kollektionen Navitimer, Superocean, Transocean, Chronomat und Professional. Letztere umfasst Modelle wie die Exospace, die Cockpit, die Aerospace und die Chronospace. Zur Kollektion Chronomat gehören neben den namensgebenden Chronographen auch die Reihen Avenger, Super Avenger, Avenger II Seawolf, Avenger Blackbird, Avenger Hurricane und Colt. In gebrauchtem Zustand bekommen Sie jedoch noch viele weitere schöne Uhren wie die Colt Ocean, die Headwind, die Shadow, die Skyracer, die Windrider oder die Wings. Viele Modelle sind auch in Ausführungen für Damen erhältlich. Zu diesen gehört unter anderem die Colt, die das Unternehmen bis heute in zahlreichen Varianten produziert. Zur Wahl stehen sowohl verschiedene Zifferblätter als auch verschiedene Armbänder, die bei einigen Modellen aus Metall, bei anderen aus Leder gefertigt werden. Für Damen sind außerdem die Uhren der Kollektion Lady J interessant. All diese hochwertigen Luxusuhren von Breitling bieten wir in unserem Webshop in gebrauchtem Zustand an. Zuvor lassen wir sie jedoch in einer breitlingzertifizierten Werkstatt von professionellen Uhrmachern mit langjähriger Erfahrung aufarbeiten. Bei uns bekommen Sie daher stets beste Qualität.

Breitling